
LinkedIn hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Plattformen für Unternehmer, Selbstständige und Vertriebsteams entwickelt. Wer heute im B2B-Umfeld neue Kunden gewinnen möchte, kommt an LinkedIn kaum vorbei.
Doch ein Problem taucht immer wieder auf.
Viele Profile sind zwar vorhanden, aber kaum sichtbar. Beiträge verschwinden im Feed, Profile werden selten gefunden und aus der Plattform entstehen kaum konkrete Geschäftskontakte.
Genau aus diesem Grund haben Cordula Frandsen und ich eine gemeinsame Bootcamp Session aufgenommen, in der wir uns intensiv mit einer zentralen Frage beschäftigt haben:
Wie lässt sich die LinkedIn Sichtbarkeit erhöhen, ohne ständig neue Inhalte produzieren zu müssen?
Dabei treffen zwei Perspektiven aufeinander. Cordula bringt ihre Erfahrung aus Personal Branding und Corporate Influencing ein. Ich selbst arbeite seit vielen Jahren im digitalen B2B Vertrieb und begleite Unternehmen dabei, LinkedIn strategisch für Kundengewinnung zu nutzen.
Diese Kombination eröffnet einen spannenden Blick auf die Plattform.
Viele Menschen glauben, dass Sichtbarkeit automatisch entsteht, sobald sie regelmäßig posten.
Doch genau hier liegt oft der Denkfehler.
Content allein reicht nicht aus, um die LinkedIn Sichtbarkeit zu erhöhen. Entscheidend ist, wie Profil, Inhalte und Netzwerk zusammenwirken.
Wenn eines dieser Elemente fehlt, bleibt der Erfolg aus.
In unserer Bootcamp Session diskutieren wir deshalb zunächst die Grundlagen der Sichtbarkeit.
Ein Profil wird auf LinkedIn häufig wie ein digitaler Lebenslauf aufgebaut.
Das Problem dabei: Ein Lebenslauf beschreibt die Vergangenheit.
LinkedIn hingegen funktioniert anders. Die Plattform ist eine Suchmaschine für Expertise.
Menschen suchen dort nach Lösungen, Kompetenzen und Ansprechpartnern.
Deshalb muss dein Profil beantworten:
Wobei hilfst du Menschen konkret?
Wenn diese Frage nicht klar erkennbar ist, wird dein Profil in vielen Suchanfragen gar nicht erst angezeigt.
Ein entscheidender Faktor für mehr LinkedIn Sichtbarkeit sind Keywords.
Keywords sind die Begriffe, nach denen Menschen auf LinkedIn suchen.
Wer seine Inhalte und sein Profil nicht auf diese Begriffe ausrichtet, wird schlicht nicht gefunden.
In der Bootcamp Session sprechen wir deshalb darüber, wie du Keywords gezielt in dein Profil integrieren kannst.
Wichtige Bereiche dafür sind unter anderem:
Gerade hier lassen sich oft schnell Verbesserungen umsetzen.
Ein weiterer wichtiger Punkt, den wir im Bootcamp diskutieren, betrifft den Content selbst.
Viele Menschen konzentrieren sich ausschließlich auf Beiträge. Doch LinkedIn bewertet Inhalte nach verschiedenen Signalen.
Dazu gehören unter anderem:
Diese Faktoren entscheiden maßgeblich darüber, ob ein Beitrag weiter ausgespielt wird.
Deshalb geht es nicht nur darum, Content zu veröffentlichen, sondern Inhalte zu erstellen, die tatsächlich Reaktionen auslösen.
Eine wichtige Erkenntnis aus unserer Diskussion ist die Rolle persönlicher Einblicke.
LinkedIn ist zwar eine Business Plattform, doch gerade persönliche Perspektiven sorgen häufig für hohe Aufmerksamkeit.
Menschen reagieren stärker auf Inhalte, wenn sie:
Das bedeutet nicht, dass Inhalte privat sein müssen.
Aber sie sollten immer eine klare Perspektive enthalten.
Ein weiterer Punkt, den wir in der Bootcamp Session beleuchten, sind sogenannte digitale Assets.
Digitale Assets sind Inhalte oder Materialien, die Vertrauen aufbauen und Expertise sichtbar machen.
Dazu können gehören:
Diese Inhalte dienen nicht nur der Reichweite, sondern vor allem der Vertrauensbildung.
Gerade im B2B-Umfeld spielt Vertrauen eine entscheidende Rolle.
LinkedIn sollte deshalb nie isoliert betrachtet werden.
Die Plattform ist Teil eines größeren Systems zur Kundengewinnung.
Content, Profil, Netzwerk und digitale Assets greifen ineinander.
Wer diese Elemente kombiniert, erhöht langfristig seine LinkedIn Sichtbarkeit.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Netzwerk selbst.
Viele Nutzer konzentrieren sich ausschließlich auf ihre eigenen Inhalte.
Doch LinkedIn funktioniert stark über Interaktion.
Wer regelmäßig kommentiert, Gespräche führt und Kontakte pflegt, wird häufiger wahrgenommen.
Gerade im Vertrieb spielen sogenannte Kontaktpunkte eine wichtige Rolle.
Ein einzelner Beitrag führt selten sofort zu einer Kundenanfrage.
Oft entstehen neue Kontakte erst nach mehreren Berührungspunkten.
Diese können zum Beispiel entstehen durch:
Je mehr Kontaktpunkte entstehen, desto stärker wird die Wahrnehmung deiner Expertise.
Die wichtigste Erkenntnis aus unserer Bootcamp Session ist eigentlich ganz simpel.
LinkedIn Sichtbarkeit entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen.
Sie entsteht durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren.
Dazu gehören:
Wer diese Elemente strategisch miteinander verbindet, wird langfristig sichtbarer.
Und genau darum geht es auf LinkedIn.
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ÜBER DEN AUTOR

Steffen Wetzel
Steffen Wetzel ist Inhaber der LeadIn Sales GmbH und zählt im DACH zu den TOP 5 Trainern im Bereich LinkedIn B2B-Vertrieb. Mit seiner über 8-jährigen Erfahrung im Bereich Online Marketing und über 5 1/2 Jahren, die er selber als Marketing- und Vertriebsleiter tätig war, weiß er genau, wie man als Unternehmen oder Selbständiger im B2B erfolgreich wird.
NEU:
Für Geschäftsführer, Vertriebs- & Marketingleiter
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